Lebenswiese

Zufluchtsort für arme Seelen

Im Mai 2020 wurde das Projekt der Lebenswiese als Zufluchtsort für gequälte, bis dahin unerwünschte Seelen, ins Leben gerufen.

In Kooperation mit der lieben Susanne und vielen ehrenamtlichen Helfern, erschaffen wir auf einer großen Wiese in Untergruppenbach-Donnbronn Schritt für Schritt ein kleines Erholungsparadies für Tier und Mensch. Susanne ist unsere ehrenamtliche Tierpflegerin, die sich liebevoll um unsere Schützlinge kümmert. Finanziert wird dieses Projekt durch Paten und Spenden.

Die Bewohner der Lebenswiese dürfen bei uns in Sicherheit leben. Hier bekommen sie viel Liebe, Streicheleinheiten, Futter und tierärztliche Versorgung. Vor allem jedoch erhalten sie alle Zeit der Welt, die sie benötigen, um ihre verletzten Seelen wieder zu heilen und neues Vertrauen in den Menschen zu schöpfen. Viele der Tiere kommen aus schlimmsten Verhältnissen und haben grauenvolles durchleben müssen.

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Werde Tierpate und hilf damit, den Tieren auf der Lebenswiese eine 2. Chance im Leben zu geben.

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Bewohner der Lebenswiese

Fred und Patschi

Die beiden Minishettys bezogen als erste Bewohner unsere Lebenswiese. Patschi und Fred wurden Opfer einer Trennung und suchten daher dringend ein neues Zuhause. Da die beiden schon 20 Jahre alt sind, beschlossen wir, den beiden ein Für-immer-Zuhause zu schenken. Bei uns sollen sie ihren Lebensabend nach Lust und Laune genießen können.
Daher erhielten die Ponys bei uns einen komplett runderneuerten Unterstand und damit ihr persönliches Luxus Shetty Resort & Spa.

Fred liebt vor allem eins: Fressen. Das könnte der kleine Mann den ganzen Tag über tun. Da ist es nur gut, dass er auch lange Spaziergänge mit seinem Bruder genießt, damit die angefutterten Pfunde wieder purzeln.

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Patschi ist der unangefochtene Chef der Ponygang. Er bestimmt liebend gerne wo es lang geht und zeigt auch seinem Bruder Fred, wie der Hase zu laufen hat. Patschi ist wie sein Bruder gerne am Halfter unterwegs, um die Gegend zu erkunden.

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Helga, Lotte und Idefix

Das schafige Dreigestirn wurden durch ihre ehemaligen Besitzer zur Selbstversorgung angeschafft. Die Drei wurden bei einem Mann untergestellt, der sich später als Alkoholiker und unzurechnungsfähiger Tierquäler entpuppt hat. Helga, Lotte und Idefix wurden von ihm geschlagen, wenn sie Hunger hatten, zum Schluss hielt er sogar eine geladene Waffe auf die kleine Herde, um sie zu entsorgen. Lange waren die Besitzer ahnungslos, als sie dem Besitzer auf die Schliche kamen, hatten sie jedoch keine andere Möglichkeit, die Schaffamilie unterzustellen. In ihrer Verzweiflung dachten sie sogar über Schlachtung der Schafe nach, was sie nicht übers Herz gebracht haben. Als der Stallbesitzer plötzlich entschied, dass die Tiere nicht mehr bleiben können und er schon dabei war, die Weidetore zu öffnen, musste sofort gehandelt werden. Blitzschnell entschieden wir, die 3 bei uns aufzunehmen.

Helga ist die Mama von Schafbock Idefix. Anfangs noch sehr scheu und misstrauisch, baut sie immer mehr Vertrauen zu Menschen auf und frisst mittlerweile auch gerne mal aus der Hand. Wird es ihr zu turbulent, sucht sie aber auch schnell wieder das Weite.

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Lotte ist Helgas Schwester. Auch ihre anfängliche Angst vor Menschen ist deutlich besser geworden. Dennoch beobachtet sie das Geschehen lieber aus der sicheren Ferne. Wer kann es ihr bei dieser Vorgeschichte schon verübeln.

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Idefix ist Helgas Sohn. Er ist sehr neugierig und sofort zur Stelle, wenn sich jemand der Wiese nähert. Leider hat der junge Mann mit einem anhaltenden Schnupfen zu kämpfen. Das hindert ihn aber nicht, Tag für Tag seine Lebensfreude zu demonstrieren.

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Chantal und Mandy

Chantal und Mandy kommen aus der Nähe von Göppingen und wurden gerade noch vor dem Schlachter gerettet. Die liebe Birgit wollte Chantal gerne freikaufen, da die beiden sich schon kannten. Als dann das kleine Kamerun-Lämmchen Mandy daneben stand, handelte sie sofort und kaufte auch sie frei. Beide durften auf unsere Lebenswiese einziehen und können nun dort in Sicherheit leben.

Chantal ist Mandys Ziehmama. Als beide auf unserer Lebenswiese ankamen, wich Mandy nicht mehr von ihrer Seite.
Unsere Chantal liebt es, geschmust und gestreichelt zu werden und bedankt sich durch ein freudiges Schwänzchenwackeln.

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Mandy ist das Küken unter den Schafen auf unserer Lebenswiese. Das kleine Kamerun-Schaf-Mädchen hüpft und springt regelmäßig vor Lebensfreude über die komplette Wiese. Sie futtert für ihr Leben gerne Salat und Obst aus der Hand und drängelt sich dabei auch gerne mal frech nach vorne, um sich die besten Stücke zu sichern.

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Winnie

Winnie stammt aus einer ehemaligen Isländer-Zucht in Nidda, Feuerbach.
Die Hof- und Zuchtbesitzerin verstarb und der hinterbliebene Ehemann konnte der Menge an Tieren alleine nicht mehr gerecht werden. Daher mussten alle Tiere schnellstmöglich verkauft werden.
Leider wollte niemanden Winnie haben, da er angeblich an einer Art Ataxie leidet.
Glücklicherweise erreichte uns ein Hilferuf und somit durfte auch der hübsche Isländer auf unsere Lebenswiese ziehen.

Winnie ist ein gutmütiger und wunderschöner Isländer.
Leider kam er jedoch nicht fit bei uns an. Er lahmt, zieht die Hinterbeine hinter sich her und ist extrem wacklig auf den Hinterbeinen. Seine Muskulatur scheint völlig falsch ausgeprägt oder gar nicht vorhanden. Auch seine Hufe müssen dringend einer Korrektur unterzogen werden.
Winnie wird nun Schritt für Schritt tierärztlich Untersucht und erhält nach uns nach alle notwendigen Hilfen, die ihm zu mehr Gesundheit verhelfen werden.
Da sich schnell herausgestellt hat, dass Winnie nicht halfterführig ist, besucht er nun täglich Nataschas Pferdeschule. In kurzer Zeit sind schon erste Fortschritte erkennbar.

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Olaf und Michel

Olaf und Michel wurden kurz vor Ostern 2021 von einer Familie von einer Osterlamm-Mast freigekauft und dürfen nun ihr Leben auf der Lebenwiese genießen.

Olaf ist ein super aufgewecktes Kerlchen und folgt seinem Freund Michel auf Schritt und Tritt. Er liebt es über die Wiese zu tollen und immer frisches Grün zu mampfen.

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Michel ist ein freches Kerlchen und liebt seinem Freund Olaf. Michel liebt es wie sein Bruder über die Wiese zu tollen und immer frisches Grün zu mampfen.

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Hanni und Rangie

Hanni und Rangie kamen im April 2021 aus einem Schäfereibetrieb zu uns. Von dort wurden die beiden von einer Tierschützerin freigekauft und kamen komplett erkältet auf unserer Lebenswiese an.

Hanni ist ein hüpfriges Schaf, das im Schäfereibetrieb gerne mal über den Zaun hopste. Dies war auch der Grund, warum sie unbedingt weg sollte. Heute darf Hanni auf unserer Wiese so viel hüpfen wie ihr den Sinn danach steht.

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Rangie hatte das Glück, dass ihre Freundin Hanni unbedingt aus dem Schäfereibetrieb ausziehen musste. Sie durfte mit ihr ins Glück reisen und lernt nun, das Menschen auch die Seele der Schafe sehen und lieben.

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Anton, Benni und Jakob

Das Geschwistertrio stammt von einem Demeterhof. Nach einem Inhaberwechsel sollten die Ziegen weg. Die Lösung: Zum Schlachter. Doch eine dort beschäftigte Familie hatte die drei so sehr ins Herz geschlossen, dass sie keine Mühen scheuten und sehr lange einen Lebensplatz für die Zwergziegen suchten. Diesen fanden sie dann bei uns und unserer Lebenswiese.

Anton ist der Größte der drei Brüder. Er ist sofort zur Stelle wenn jemand die Wiese betritt und nutzt freundliche Besucher gerne als Kratzmöglichkeit.

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Benni ist der Mittlere der drei Brüder. Auch er begrüßt Besucher der Lebenswiese sofort und freut sich über ausgiebige Streicheleinheiten.

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Jakob ist der Kleinste der drei Brüder. Dabei steht er ihnen aber in nichts nach. Ganz im Gegenteil, man sagt sogar über ihn, er sei der Frechste der Bande.

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Harte Arbeit, die sich lohnt

Auf unserer Lebenswiese gibt es immer etwas zu tun. Unterstände aufbauen, Weidezaun umstecken, Überdachungen bauen… Dank der tatkräftigen Unterstützung unserer Mitglieder und Tierpaten konnten Hand in Hand schon viele Meilensteine gesteckt werden und wir kommen unserem Traum der perfekten Lebenswiese immer näher.
Hier haben sich vor allem unseren Helfertage als hilfreich erwiesen. Hier wird immer leidenschaftlich mit angepackt.

Telefon: 0152 33914724
Mail: info@grenzenlose-tierhilfe.de
Memelstraße 17
74172 Neckarsulm-Amorbach